Drei Jahre Fachstelle GLiS: Ein Rückblick auf das, was bleibt

Hervorgehoben

Die Fachstelle GLiS hat in der dreijährigen Projektlaufzeit (2014-2017) Herausforderungen im schulischen Handlungsfeld Globalen Lernens indentifiziert, reflektiert und exemplarisch praxisorientierte Lösungen erarbeitet. Die schulische Ebene ist ein zentrales Feld mit vielversprechendem Potential und besonderen Hürden in der Implementierung der globalen Perspektive. Die Fachstelle verstand sich im Kontext dieses Implementierungsprozesses als praxisnahe und wissenschaftsorientierte Einrichtung.

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Drei Jahre Fachstelle GLiS – Rückblick auf das, was bleibt

Die Fachstelle GLiS hat in der dreijährigen Projektlaufzeit (2014-2017) Herausforderungen im schulischen Handlungsfeld Globalen Lernens identifiziert, reflektiert und exemplarisch praxisorientierte Lösungen erarbeitet. Die schulische Ebene ist ein zentrales Feld mit vielversprechendem Potential und besonderen Hürden in der Implementierung der globalen Perspektive. Die Fachstelle verstand sich im Kontext dieses Implementierungsprozesses als praxisnahe und wissenschaftsorientierte Einrichtung.

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Fachtagung Begegnungsreisen: 25 Beiträge aus 13 Ländern eingegangen!

For English see below.

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass bis zur Frist unseres Call for Participation ganze 25 Abstracts von Personen und Projekten aus 13 verschiedenen Ländern eingegangen sind!

In den nächsten Wochen werden wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartner_innen die Beiträge sichten und das Programm der Fachtagung fertigstellen. Eine Anmeldung zur Tagung ist voraussichtlich ab dem 7. März möglich.

Sie möchten sich rechtzeitig anmelden und keine Informationen zur Fachtagung verpassen? Über den GLiS-Infoverteiler (Hier anmelden) erhalten Sie automatisch Neuigkeiten zur Tagung per Mail.

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We are happy to announce that 25 people and projects from 13 different countries submitted abstracts following our Call for Participation!

In the following weeks we and our cooperating partners will examine the article descriptions and finalise the programme of our symposium.  The registration period is expected to start on 07 March 2016.

You don’t want to miss the registration deadline or any information about the symposium? Here you can subscribe to our email distribution list (information in German).

Bildung für nachhaltige Entwicklung und Globales Lernen: Transformatives Lernen in evangelischer Bildungsverantwortung

von Sonja Richter
–> zum Download des vollständigen Artikels, erschienen in CI-Informationen 2-2015

Die Agenda 2030 und die Sustainable Development Goals (SDGs)

Am 25. September 2015 unterzeichneten 193 Staats- und Unbenannt_CI_INFORegierungschefs die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung auf der UN-Vollversammlung in New York. ZentralerBestandteil dieses Programms sind 17 neue Nachhaltigkeitsziele, die Sustainable Development Goals – kurz: SDGs. Mit diesen verpflichtet sich die Weltgemeinschaft, Armut, Hunger und Krieg zu beenden und Zugang zu inklusiver, gleichberechtigter und qualitativ hochwertiger Bildung zu gewährleisten – um nur einige der ambitionierten Ziele zu nennen. Neu an den SDGs ist nicht nur die detaillierte Aufschlüsselung unterschiedlichster Handlungsfelder, sondern auch die Zielgruppe: Die SDGs richten sich explizit an alle Nationen – an Industrieländer ebenso wie an Entwicklungs- und Schwellenländer. Auch Europa, USA und China versprechen nun vor der Weltgemeinschaft, politisch im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu handeln. Das normative Nachhaltigkeitsparadigma als Richtschnur allen Handelns steht hierbei für eine generationenübergreifende soziale, ökologische und ökonomisch gerechte Entwicklung für alle Bevölkerungsgruppen dieser Erde. Weiterlesen

Veröffentlichung: Richter, Sonja: Qualität im Globalen Lernen in der Schule

Jetzt erschienen: Richter, Sonja (Hrsg.) (2015): Qualität im Globalen Lernen in der Schule – Im Kontext von schulischen und außerschulischen Akteuren. Comenius-Institut-Münster.

Der Band “Qualität im Globalen Lernen in der UnbenanntSchule  – Im Kontext von schulischen und außerschulischen
Akteuren”
 versteht sich als erweiterte Dokumentation der GLiS-Fachtagung vom März 2015. Gleichzeitig bildet das Heft  die Qualitätsdebatte im Kontext schulbezogener Bildungsarbeit ab, die von der Abteilung Inlandsförderung von Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst angestoßen wurde.

Autorinnen und Autoren dieses Heftes sind Referentinnen und Referenten der 1. GLiS-Fachtagung sowie relevante Akteure, die auch im Nachgang der Tagung die Frage nach “guter” schulbezogener Bildungsarbeit Globalen Lernens zwischen Schule und NGOs kommentierten. Weiterlesen

BNE ist Teil der neuen Entwicklungsziele

In New York wurden am vergangenen Freitag die Weichen für die kommenden 15 Jahre gestellt. Die Verabschiedung der neuen Sustainable Development Goals (SDGs) durch die Vereinten Nationen gilt als Meilenstein auch für BNE-Akteure – somit auch für alle, die im Feld Globalen Lernens engagiert sind!

Vom 25. bis zum 27. September fand in New York der Sustainable Development Summit im Rahmen der 70. Generalversammlung der Vereinten Nationen statt – eine hochrangige Plenartagung zur Annahme der Post-2015 Entwicklungsagenda. Bereits am heutigen Freitag haben die Staatsoberhäupter die Sustainable Development Goals (SDGs) verabschiedet, eine Nachfolgeagenda der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs), die mit dem Jahr 2015 auslaufen.

In den SDGs spielt Bildung eine deutlich größere Rolle. Während bis 2015 der Zugang zu Grundbildung im Vordergrund stand, lautet das Ziel für die kommenden 15 Jahre, eine inklusive, gleichberechtigte, und hochwertige Bildung sicherzustellen und lebenslanges Lernen zu fördern. Mit dem Unterziel 4.7 verpflichtet sich die Weltgemeinschaft, Lernenden weltweit das Wissen und die Kompetenzen an die Hand zu geben, Menschenrechte, Frieden, Geschlechtergerechtigkeit und kulturelle Vielfalt zu befördern. Bildung für nachhaltige Entwicklung ist dort ausdrücklich als Instrument genannt, mit dem dieses Ziel erreicht werden soll.

Der Fortschritt wird auch zukünftig evaluiert. In der Erklärung von Incheon, die zum Abschluss des UNESCO-Weltbildungsforums bereits im Mai 2015 verabschiedet wurde, ist ein neuer Weltbildungsbericht unter dem Dach der UNESCO vorgesehen. Der Global Education Monitoring Report (GEMR) fungiert als Nachfolger des UNESCO Global Monitoring Reports (GMR), der bereits seit 2002 die Erreichung der Bildungsziele global überprüft.

Das Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-WAP) versteht sich als integraler Beitrag zur Umsetzung der neuen Agenda. In Deutschland fällt der Startschuss am 29. September 2015: Dann tagt erstmals die Nationale Plattform des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Berlin, um mit der Entwicklung eines Nationalen Aktionsplans zu beginnen.

Weitere Informationen:

Sustainable Development Goals (Entwurf)
Sustainable Development Goals (Kurzfassung des Entwurfs)
Sustainable Development Summit
Erklärung von Incheo

Text: UNESCO, Meldung vom 25.09.2015 (angepasst durch Redaktion)

UNESCO fordert Ganzheitliche Transformation von Lern- und Lehrumgebungen

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Die UNESCORoadmap zum Weltaktionsprogramm “Bildung für nachhaltige Entwicklung” beschreibt im Handlungsfeld 2 das Ziel der “Ganzheitlichen Transformation von Lern- und Lehrumgebungen”. Nachhaltigkeitsprinzipien sollem demnach in  Bildungs- und Ausbildungskontexte integriert werden.

Diese Forderung ist natürlich nichts neues. Dennoch ist die prominente Beschreibung dieses Punktes in diesem Papier eine Bestätigung für alle Akteure, die sich im Handlungsfeld Schule für die Entwicklung und Integration des “Whole School Approaches” einsetzen. Die “Roadmap” richtet sich an alle Bildungsakteure weltweit und ist daher nicht als tatsächlicher Handlungsfahrplan für eine Regierung oder einzelne Akteure zu verstehen. Vielmehr fasst das Dokument wesentliche Merkmale und Zielrichtungen von BNE zusammen und gibt so eine Orientierung für die Entwicklung einer eigenen Strategie.

Die Roadmap wurde im Anschluss an die UNESCO-Weltkonferenz, die vom 10. bis 12, November 2014 im japanischen Aichi-Nagoya stattgefunden hat, veröffentlicht. Sie richtet sich an alle Akteure der Bildung für nachhaltige Entwicklung – von Regierungen und zwischenstaatlichen Institutionen über zivilgesellschaftliche Organisationen, Lehr- und Ausbildungskräften sowie jeden einzelnen Lernenden.

Im Fokus der Roadmap stehen die fünf Aktionsfelder, denen das Weltaktionsprogramm (GAP) besondere Priorität einräumt. In kurzen Texten wird leicht verständlich erklärt, warum der jeweilige Bereich von besonderer Bedeutung für die feste Verankerung von BNE im Bildungssystem ist, auch Beispiele werden genannt. Außerdem zählt die UNESCO die wichtigsten Stakeholder des jeweiligen Aktionsfelds auf, beschreibt Maßnahmen, die ergriffen werden sollten, und welche Wirkung von diesen erwartet wird. Informationen zur globalen Strategie zur Umsetzung des GAP, Mechanismen auf nationaler und internationaler Ebene und zum Evaluierungsprozess runden die Roadmap ab.

Zum Download der deutschen Übersetzung der UNESCO-Roadmap für das Weltaktionsprogramm BNE [PDF]

Zum Download des englischen Originaltexts der UNESCO-Roadmap für das Weltaktionsprogramm BNE [PDF]

Mehr zum Weltaktionsprogramm “Bildung für nachhaltige Entwicklung”

Dieser Text wurde unter Verwendung von Informationen aus dem BNE-Portal www.bne-portal.de erstellt.

Der Beirat der Fachstelle GLiS

Die Arbeit der Fachstelle GLiS – Globales Lernen in der Schule wurde von einem Beirat begleitet. Die Beiratsmitglieder vertreten unterschiedliche Perspektiven Globalen Lernens in Schule und treffen sich zweimal jährlich. In den Beirat berufen wurden:

Dr. Peter Schreiner, Stellv. Direktor Comenius-Institut
Uta Brux, Brot für die Welt , Evangelischer Entwicklungsdienst, Referat Inlandsförderung
Dr. Claudia Bergmüller-Hauptmann, Akademische Rätin a. Z., Universität Bamberg
Britta Hemshorn de Sánchez, Pädagogisch-Theologisches Institut (PTI) Nordelbien
Dr. Hanne Leewe, Pädagogoisch-Theologisches Institut (PTI) Neudietendorf; Fortbildnerin für evangelische Schulen; Begleitung von Schulentwicklungsprozessen Globalen Lernens
Sigrid Schell-Straub, Geschäftsführung für Pädagogische Projekte und Programme im EPiZ Reutlingen
Helmut Törner-Roos, Beauftragter für den kirchlichen Entwicklungdienst der EKHN und EKKW

Beirat Fachstelle GLiS

Der Beirat der Fachstelle GLiS beim Frühjahrstreffen 2015 in Kassel Weiterlesen

Auf den Punkt gebracht. Der Flyer der Fachstelle GLiS ist da!

Titelbild_FlyerWelches Ziel verfolgt die Fachstelle GLiS?
Wie arbeitet die Fachstelle?

GLiS – Worum geht´s da überhaupt?

… ab sofort gibt es kompakte Antworten rund um die Fachstelle GLiS auf den vier Seiten unseres neuen Flyers.  Hier erhalten Sie einen Überblick über Ziele, Themen und Arbeitsweise der Fachstelle GLiS. Der Flyer ging heute in den Druck – wir sind gespannt auf das physische Ergebnis, welches nächste Woche in der Post sein sollte. Ein herzliches Dank geht an unsere Sekretärin Frau Ulrike Berge, welche die graphische Umsetzung des Flyers ermöglicht hat!

Hier gehts zur online-Version des Flyers!

Sie wollen den GLiS-Flyer auf Ihrer Veranstaltung auslegen? Schreiben Sie uns eine Mail mit dem Titel der Veranstaltung und Mengenangabe an: info[at]fachstelle-glis.de (Frau Berge)

Einladung: GLiS – Fachtag(e): Qualität im Globalen Lernen in der Schule am 18. und 19.03.2015

Die Fachstelle GLiS – Globales Lernen in der Schule am Comenius-Institut Münster, Brot für die Welt — Evangelischer Entwicklungsdienst und das EPIZ Berlin laden ein zum
1. GLiS – Fachtag „Qualität im Globalen Lernen in der Schule“ am 18.03.2015 mit anschließendem Vernetzungstreffen „Globales Lernen und Schulprofilentwicklung“ am 19.03.2015.

PDF: Aktuelles Programm GLiS-Fachtag Qualität Stand: 12.03.2015

PDF: Einladung und organisatorische Hinweis 

[12.02.2015]: Sowohl Fachtagung als auch Vernetzungstreffen sind bereits ausgebucht, wir freuen uns über die große Resonanz! Derzeit sind nur noch Anmeldungen für die Warteliste möglich.

Für den Fachtag können Sie sich sich per email bei Angelika Kühl, angelika.kuehl@brot-fuer-die-welt.de unter Angabe Ihrer Institution und/oder Bezug zum Thema vormerken lassen.

Für das Vernetzungstreffen wenden Sie sich bitte an Nicola Humpert, humpert@epiz-berlin.de.

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