Harald Kleem & Johana Mahlangu: Learn2Change New School Approach within School Partnerships

“New School Approach within School Partnerships – Experiences from the South and the North”
Keynote von Johanna Nomatlou Mahlanga (Golden Youth Club, South Africa) & Harald Kleem, (Peer Leaders International) auf der Fachtagung “Globales Lernen und Begegnungsreisen im Kontext von Süd-Nord-Schulpartnerschaften” am 02. Mai 2016 in Kassel.

[German // 53:22 min]

WeltWeitWissen 2016 – Die Fachstelle GLiS ist dabei!

Es ist wieder soweit: Der WeltWeitWissen Kongress geht in die 6. Runde! Das größte zweijährlich stattfindende Zusammentreffen von Praxisakteuren Globalen Lernens in Deutschland wird im Jahr 2016 vom Eine-Welt-Netz Nordrhein-Westfalen ausgerichtet.

Der WeltweitWissen-Kongress 2016 findet
  vom 14.-16. April 2016
im Gustav-Streesemann-Intitut Bonn statt.

Im Mittelpunkt der Vorträge, Diskussionen und Workshops steht die Frage nach der konkreten Ausgestaltung von Globalen Lernem und Bildung für nachhaltigen Entwicklung (BNE) in der Praxis. Man darf sich auf hochkarätige Vorträge (Eine der Keynote-Speaker wird Vanessa Andreotti sein) und abwechslungsreiche Workshops freuen. Weiterlesen

Struktur statt Projekt – Dialog statt Monolog

RÜCKBLICK AUF DEN VENRO-KONGRESS “TRANSFORMATIVE BILDUNG FÜR EINE ZUKUNFTSFÄHIGE ENTWICKLUNG”
vom 19.- 20.09.2014 in Berlin

Mit dem Ende der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (2005-2014) und dem Auslaufen der großen Weltprogramme (“Bildung für Alle” und “Millenniums-Entwicklungsziele”) wird weltweit die künftige globale Entwicklungsagenda diskutiert.

Auf dem Kongress “Transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung von VENRO (Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen) wurde die Bedeutung von Bildung als die Grundlage für die geforderte weitreichende Transformation von Stakeholdern aus Politik und Zivilgesellschaft hervorgehoben. Zwei zentrale Forderungen kamen in fast allen Plenumsvorträgen und Podiumsdiskussionen auf,  welche auch die zentralen Herausforderungen im schulischen Bereich Globalen Lernens widerspiegeln:

1. Die Forderung nach intensiverem Dialog und Kooperation innerhalb politischer und zivilgesellschaftlicher Akteure sowie zwischen politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

Die Veränderung eines an politischen Rahmenbedingungen gebundenen formalen Schulsystem kann nur durch intensive Zusammenarbeit der entsprechenden Ausschüsse und Arbeitsgruppen in Kultus- und Entwicklungsministerium mit staatlichen und nicht-staatlichen Praxisakteuren funktionieren. Ein Beispiel hierfür ist der derzeit laufende Prozess der Überarbeitung des Orientierungsrahmens zum Lernbereich Globale Entwicklung (GLiS berichtete hierzu).

2.  Die Forderung nach Struktur- statt Projektförderung

Auch die Forderung, die “Projektitis” zu behandeln und anstatt immer wieder einzelne Projekte zu fördern, sondern langfristige Strukturen zu unterstützen, stößt bei Praxisakteuren aus dem Schulbereich auf offene Ohren. Während Schulen in Zusammenarbeit mit NGOs relativ einfach abgeschlossene Bildungsprojekte finanziert bekommen, ist es z. B. weitaus schwieriger, eine längerfristige Begleitung zu erhalten. Diese könnte eine Schule aus der Perspektive der Organisationsentwicklung z.B. unterstützen, globale Themen langfristig in allen Bereichen von Schule zu verankern.

Zum Weiterlesen:

Die Berliner Erklärung zum Aufbruch in das Weltaktionsprogramm vom 20.09.2014  ist das Ergebnis dieses Vorkongresses zur Abschlusskonferenz der UN-Weltdekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung”.

Das VENRO Diskussionspapier “Globales Lernen als transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung”  gibt Impulse für die Gestaltung des Weltaktionsprogramms in Deutschland nach Abschluss der UN-Weltdekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Rückblick auf das Kongressprogramm “Transformative Bildung für eine zukunftsfähige Entwicklung” vom 19.-20.09.2014 in Berlin